Jesuitenmission

Besuch von Zambuko House, einer Einrichtung in Harare (Simbabwe), die Straßenkindern ein Zuhause bietet

In der Jesuitenmission bin ich zunächst Stellvertreter des Leiters, Missionsprokurator P. Klaus Väthröder SJ. Sodann arbeite ich für den Bereich Advocacy und Networking, aus dem die Kampagne „Steuer gegen Armut“ hervorgegangen ist. Projektmäßig beschäftige ich mich in der Jesuitenmission vor allem mit der Situation in Afrika. Was mir am Herzen liegt ist Hilfe für diejenigen, die leiden, ohne dass Kameras hinschauen wie dies beim Tsunami oder in Haiti der Fall ist. Sicherlich, diese Hilfe ist auch nötig. Aber was ist mit jenen, die unter dauerhaften Hungersnöten oder Krankheiten (Malaria! AIDS!) leiden, sterben oder verwaisen, ohne dass sie medial attraktive Bilder liefern und entsprechende Mitleidskampagnen hunderte von Millionen Euro einbringen? Verlässliche Unterstützung der Bedürftigen wo nötig, und Hilfe zur Selbsthilfe wo möglich sind meine obersten Ziele, verbunden mit dem Wunsch, die Aufmerksamkeit der reichen Länder auf jene zu lenken, die außerhalb des Blickfelds leben müssen.

Und: Selbstverständlich muss längerfristig dafür gesorgt werden, dass diese Länder von unserer Hilfe unabhängig werden. Deshalb ist seit Sommer 2013 erneut Forschung zu meinen Tätigkeitsfeldern gekommen durch das Projekt „Tax Justice & Poverty.“