Diözesan-Mutterhaus der Little Children of Our Blessed Lady
Die "Little Children of Our Blessed Lady" sind eine Schwesternkongregation, die rein aus simbabwischen Nonnen besteht. Das ist schön - schließlich sind es einheimische Schwestern, die Kultur und Natur der Menschen vor Ort bestens verstehen. Der Nachteil ist: Sie haben keine internationalen Kontakte, d.h. sie sind vom weltweiten Spendenfluss abgeschnitten. In einem Land und einer Provinz, die bettelarm ist, können sie auch nicht auf Unterstützung der Bevölkerung rechen. Hier gibt es also über 100 Nonnen, die von 8 Mitgliedern abhängen, die ein sehr mageres staatliches oder kirchliches Gehalt verdienen. Jeder vor Ort sagte mir, es wundere sie, dass die Nonnen nicht schon längst verhungert seien.
Aus diesem Grund wollen die Schwestern vermehrt eigene Lebensmittel anbauen und Tiere züchten. Zum einen, um sich selbst zu versorgen zu können, zum anderen, um durch Verkauf Geld verdienen zu können, um etwa Benzin für ihr Auto kaufen zu können. Ein Grundstück ist vorhanden. Aber: Um dies im größeren Stil zu können, brauchen sie eine Anschubfinanzierung, etwa für eine Brunnenbohrung und für einen Hühner- und Hasenstall. Aber: Woher nehmen?
Hier Fotos von meinem Besuch im August 2009
Unterstützungsmöglichkeit
Im Falle der Schwestern wird noch mit anderen Partnern geprüft, wie die bestemögliche Hilfe für sie aussehen könnte.
