Projekte, die ich in Simbabwe für besonders interessant und unterstützenswert halte:

Die Hauptstadt Harare zeigt: Simbabwe war ein reiches Land - und könnte es heute noch sein.

Dass Simbabwe Probleme hat ist bekannt: Ein korrupter und machtgieriger Diktator, gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern verschiedener Parteien und politischer Gruppen, entweder zuviel Regen, dann gibts Cholera, oder zuwenig Regen, dann gibts eine Dürre. In Simbabwe war ich jedoch richtig stolz auf das, was die katholische Kirche dort alles tut: Menschenrechtsarbeit, Schulen, Krankenhäuser: Alles funktioniert, unter den gegebenen Umständen, erstaunlich gut. Während in Gegenden, wo der Staat auf eigene Ressourcen zurückgreifen muss, Kinder seit fast zwei Jahren kaum mehr Unterricht haben, ist dies in den kirchlichen Schulen durchgehend gewährleistet. Unter anderem deshalb, weil über die weltweiten kirchlichen Vernetzungen Geld und Spenden ins Land kommen und unter Umgehung der korrupten Regierungsstrukturen an die Menschen geleitet werden können.

Ich stelle hier zwei Projekte vor, die zugleich die Dimensionen und Dilemmata der kirchlichen Entwicklungsarbeit illustieren und eines, das Silveira House Künstlerprojekt, wo ich einfach nicht weiß, was man tun könnte.

Ganz besonders hinweisen möchte ich auf mein Jahres-Spendenprojekt 2011, welches der St. Albert's Secondary School im Norden von Simbabwe zu Gute kommt.