Kasisi Agricultural Training Center

Was sofort auffällt, wenn man sich Kasisi nähert, ist der Unterschied zwischen der Gegend, wo nicht genügend Wasser ist...
...und wo das Wasser vorhanden ist bzw. Bewässerung möglich ist.
Dreh- und Angelpunkt von Kasisi ist der Stausee, in den auch Abwässer aus Lusaka einfließen...
...aber das macht nix. Der Fisch schmeckt dennoch gut...
...und das Grundwasser für Trinkwasser ist auch OK (dieser Tank plus Pumpe wurde von der Jesuitenmission bezahlt).
Pumpen bringen das Wasser auf die Felder...
...sogar eine Großberieselungsanlage, die gerade fertiggestellt wurde, soll bald in Betrieb gehen.
Für mich am erstaunlichsten: Wie fett die Kühe sind, wenn man die mageren Viehcher in den Dürregebieten Zimbabwes und Kenias gesehen hat.
Eher witzig: Dieses "Wurmfass", in dem Regenwürmer gezüchtet werden, die dann unter die Pflanzen gebracht werden.
Last not least: Hier soll mal ein Stromgenerator hin um Energie zu erzeugen - sobald das Geld dafür da ist.
Der See ist Segen, aber auch Fluch. Wenns zu viel regnet, läuft er über und Erosion droht.
Das wird repariert - ebenfalls finanziert mit Spenden der Jesuitenmission


Gestaunt habe ich auch angesichts der Werkzeuge, die in Kasisi hergestellt werden. Hier eine Pumpe für die Schmiede,...
...eine Erdnuss-Schälmaschine...
...und ein Solarkocher aus Pappkarton, schwarzem Papier und einer Glasscheibe. Sieht einfach aus, aber...
...wie man sieht, steckt ein Haufen Wissenschaft dahinter