Nairobi-Kibera: Soweto Youth Project
Der Kibera-Slum liegt sehr im zentrumsnahe in Nairobi und ist riesig. Mit Soweto in Johannesburg gilt er als der größte Slum Afrikas, wobei die Bewohnerschätzungen zwischen 500 000 und 1,5 Millionen Menschen schwanken. Wer weiß das schon. In einer solch riesigen "high density area" gibt es verschiedene Stadtviertel mit eigener Organisation und Regierungsformen - die kenianischen Behörden haben in diesen Gassen nicht allzuviel zu melden. Aufgrund dieser "Selbstorganisationsformen" gibt es auch gute, sicherere Viertel in Kibera und schlechtere. Soweto, wo das vorgestellte Jugendprojekt liegt, ist eines der besseren Viertel, eben weil die Menschen dort sehr aktiv sind, ihre Lage zu verbessern und auf einem möglichst guten Niveau zu stabilisieren.
Hier finden Sie Bilder von meinem dortigen Besuch im August 2009
Dieses Projekt stelle ich im übrigen deshalb vor um zu zeigen, wie gute Entwicklungsarbeit funktioniert. Die Gruppe setzte sich zusammen, entwickelte Ideen und organisierte selbstständig die Zustimmung der community und ihrer Führer. Sie bekam Starthilfe aus Kanada (für das Clubhaus und den Erwerb von Austattungsmaterial) und die geringen Kosten, die aktuell zur Deckung jener Restkosten benötigt werden, die die Jugendlichen nicht selbst generieren können, kommt aus Belgien. Insgesamt gilt dieses Selbsthilfeprojekt, an dem zwischen 40-50 Jugendliche beteiligt sind, als Erfolg.
