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Nairobi: JRS Urban Refugee Program - Besuch 2009
In Slums wie diesem wohnen Flüchtlinge - kein Wunder, die Mieten sind niedrig...
Schwester Mercy bei der Abklärung, welche Familien heute besucht werden.
Vorbei gehts an friedlich spielenden Kindern...
...nur das dass Wasser, mit denen sie spielen, aus der Kloake stammt.
Im Haus angekommen, merkt man, was der Ausdruck "high density area" bedeutet: Zu viele Menschen auf zu engem Raum.
Und auch hier läuft die Kloake durch das Treppenhaus.
10-15 Personen in einer Ein-Zimmer Wohnung sind keine Seltenheit. Die Hälfte schläft am Tag, die andere zur Nacht.
Die erforderlichen Hilfen sind vielfältig: Etwa Beratung, wie man provisorische Ausweispapiere bekommt,...
...wie die schulpflichtigen Kinder in die umliegenden Schulen verteilt werden können, und...
welcher Arzt helfen kann. In diesem Fall litt die die Mutter an tagelangem Durchfall, das Baby Erbrechen.
Am Allerwichtigsten jedoch ist die einmal monatliche Hilfe mit Lebensmittel und Gebrauchsgütern.
Dabei gehts fromm zu: Zuerst wird gebetet...
dann wird verteilt. Der Wert der monatlichen Zuteilung liegt bei ca. 5 Euro.
Alles hat seine Ordnung: Der Empfang wird quittiert, auch von diesem Mann, der zehn Jahre seines Lebens in einem kongolesischen Gefängnis verbrachte.