Nairobi: JRS Urban Refugee Program
Man ist ja an Bilder von riesigen Flüchtlingslagern in Afrika gewöhnt (siehe z.B. auch Kakuma). Ein neueres Problem stellen Flüchtlinge dar, die versuchen, Flüchtlingslager zu umgehen und sich stattdessen in Großstädten niederzulassen. Gründe hierfür sind dort lebende Verwandte und vor allem die Hoffnung auf Arbeitsplätze. Fehlende rechtliche Sicherheit, Unterkünfte und Arbeitsmöglichkeiten haben aber zur Folge, dass mitgebrachte Ersparnisse schnell aufgebraucht sind und Verwandte mit der Unterstützung überfordert sind. Vor allem Jugendliche, alleinstehende Frauen oder gar alleinerziehende Mütter befinden sich dann in einer verzweifelten Situation.
Hier versucht das JRS Urban Refugee Program zu helfen. Flüchtlinge werde in ihren Wohnungen aufgesucht und, bei Bedarf, wird medizinischen Hilfe, Nahrungsmittelunterstützung, Schulbesuch für Kinder entweder direkt oder über die Sozialarbeiter der örtlichen Pfarrgemeinden organisiert. Die Unterstützung ist allerdings, wegen des großen Andrangs von Hilfsbedürftigen, auf sechs Monate beschränkt, um "Nachrückern" auf der Warteliste helfen zu können.
Nachfolgend einige Bilder von meinem Besuch verschiedener Unterkünfte im August 2009:
Unterstützungsmöglichkeit:
Wenn Sie das JRS Urban Refugee Program unterstützen wollen, können Sie dies online über diesen Link tun.
Weitere Informationen zum JRS Urban Refugee Program finden Sie auf der Website des JRS Ostafrika.
