St. Albert's Secondary School
Im Norden von Simbabwe, an der Grenze zu Mozambique, liegt die St. Alberts Secondary School. Sie ist Teil der St. Alberts Mission, die wiederum von der Katholischen Diözese von Chinhoyi getragen wird. Neben der Secondary School (Mittelschule und Gymnasium) mit ihren 700-800 Internatsschülern gibt es noch die Primary School mit ca. 1000 Kindern sowie ein großes Missionskrankenhaus - hier ein Lageplan der Station, den Pater v. Walter, der Gründer der Schule, vor vielen Jahren handgezeichnet hatte. Die Gegend ist idyllisch, die Aussicht vom simbabwischen Hochplateau in das Zambesi-Tal spektakulär - hier eine Fotogalerie.
Hinsichtlich des Notendurchschnitts bei den jährlichen Abschlussprüfungen hat St. Alberts landesweit einen exzellenten Ruf, entsprechend findet man auch eine Reihe von Schulabsolventen in guten Jobpositionen. Das ist in Simbabwe nicht selbstverständlich, zumal jeder weiß, dass Simbabwe seit Jahrzehnten von einer Clique korrupter Politiker ausgeplündert und systematisch zugrundegerichtet wird. Umso wichtiger ist es, in mittleren und regionalen Positionen immer wieder Leute zu haben, die über eine solide Schulbildung und Werteprägung verfügen, vielleicht sogar nach dem jesuitischen Bildungsideal "man and women for others" zu leben versuchen: Mit diesen kann man aufgrund der gewachsenen Beziehungen und dem damit verbundenen Vertrauensverhältnis immer wieder Regelungen zu Gunsten der Bevölkerung finden. Deshalb ist Bildung wichtig, deshalb engagieren wir uns für diese Schule. Aus dem Schulalltag von St. Alberts hier noch eine Fotogalerie.

Gerade weil die Situation in Simbabwe ist, wie sie ist, spielt die Kooperation mit der katholischen Kirche eine große Rolle: Die Kirche ist, neben dem Staat und den Parteien, die einzige flächendeckende Organisationsstruktur in Simbabwe, wo ansonsten die Zivilgesellschaft unterentwickelt oder unterdrückt ist. Entsprechend ist unser wichtigster Projektpartner vor Ort die katholische Diözese Chinhoyi (rechts das Bischofswappen): Durch die seit langem gewachsenen und bewährten persönlichen Kontakte stehen uns (Um-)Wege für die Kanalisierung von Unterstützung offen, die verhindern, dass Geld und Materialien in falsche Hände kommen. Dies ist bei der zwischenstaatlichen Entwicklungshilfe kaum möglich, da diese im Fluß von 'oben nach unten' den Kontakt mit korrupten Strukturen nicht vermeiden kann.
Allen, die sich an diesem Projekt beteiligen, schrieb Dieter Scholz SJ, der Bischof von Chinhoyi, dieses persönliche Grußwort.
Wann | Wieviel (benötigt werden 50.000 Euro) | Wieviel Spender halfen? |
|---|---|---|
2010 | ||
zum 1.6. | 2.290 Euro | 15 Spender |
zum 27.6. | 2.965 Euro | 26 Spender |
zum 31.7. | 5.865 Euro | 32 Spender |
zum 31.8. | 7.965 Euro | 35 Spender |
zum 30.9. | 9.765,90 Euro | 45 Spender |
zum 31.10. | 12.815,90 Euro | 63 Spender |
zum 30.11. | 15.164,90 Euro | 81 Spender |
zum 15.12. | 20.829,90 Euro | 110 Spender |
zum 31.12 | 32.179,90 Euro | 231 Spender |
2011 | ||
zum 31.1. | 36.057,90 Euro | 295 Spender |
Wenn es uns gelingt, die 50.000 Euro zusammenzubekommen, sind uns von dritter Seite nochmals 50.000 Euro zusätzlich versprochen, d.h. wir hätten die erforderlichen 100 000 Euro zusammen!

