Simbabwe

„Trainingsakademie“ für Robert Mugabes Schlägertruppe, die „Grünen Bomber“

Glaubt man dem World Misery Index, dann ist Simbabwe das armseligste und perspektivloseste Land der Welt. Und das hängt sicher damit zusammen, dass in Simbabwe einer der hartnäckigsten, korruptesten und brutalsten Diktatoren Afrikas seit vielen Jahrzehnten an der Macht ist. Auch bei den anstehenden Wahlen will Robert Mugabe erneut kandidieren – auch wenn er inzwischen auf die 90 zugeht und als sehr krank gilt. Viele sind von Lethargie erfasst, weil man den Eindruck hat: Gegen Mugabe, seine ZANU-PF Partei und deren Schlägertrupps kann man eh nichts machen.

2013 stehen Abstimmungen zur neuen Verfassung sowie Präsidentschaftswahlen an – es ist anzunehmen, dass es erneut zu Unruhen kommt. In diesem Kontext sind folgende Initiativen zu sehen, die zu kennen und zu unterstützen sich lohnt:

  • Youth for a change – die Bemühung Jugendlicher, gegen Lethargie und Resignation anzugehen und sich ihre Zukunft nicht stehlen zu lassen
  • Die Bemühung der Katholischen Kirche, insbesondere des Bistums Chinhoyi, den Übergang von bislang externer finanzieller Abhängigkeit zu mehr Unabhängigkeit zu stemmen, ohne dass es zu Einbrüchen in wichtigen Bereichen kommt.