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Wir verschenken Milliarden. Erkenntnisse des Forschungsprojekts „Steuergerechtigkeit & Armut“

Wirtschaftsflüchtlinge? Steuerflüchtlinge?

Nach drei Jahren gemeinsamer Forschung mit Kollegen in Kenia und Sambia ist es so weit: Die deutsche Teilstudie des Projekts „Steuergerechtigkeit & Armut“ wird publiziert. Ausgehend und aufbauend auf Interviews mit Steuer- und Zollbeamten, Steuerberatern, Polizisten, Staatsanwälten, Superreichen, Vermögensberatern, Unternehmern, Aktivisten etc. werden Ungerechtigkeiten in Steuerrecht und Steuerverwaltung analyisert. Der Titel „Wir verschenken Milliarden!“ stammt aus dem Interview mit einem Umsatzsteuer-Sonderprüfer, der einen Millionenbetrug nicht aufklären durfte, weil der Abteilung Personal fehlte. Dies und andere Ergebnisse verdeutlichen: Es gibt unglaublich viel Geld auf der Welt, mit dem aktuelle Herausforderungen wie Armut, Ungleichheit, Klimawandel, Migration und „Terrorismus“ angegangen werden könnte. Wenn, ja wenn man nur wüsste, wer es hat, wo es versteckt ist und wie die Staaten der Welt ihre Gesetze durchsetzen könnte. Das Buch behandelt auch Schattenwirtschaft/Schwarzarbeit und Illicit Financial Flows, es bietet ethische Kriterien zur Bewertung der aktuellen Situation und skizziert Richtungen, in denen Lösungen gesucht werden können und müssen.

Forschungsprojekt „Tax Justice & Poverty“

Das Forschungsprojekt „Tax Justice & Poverty“, in dessen Kontext die deutsche Teilstudie steht, ist eine Kooperation mit zwei von Jesuiten getragenen Sozialforschungszentren in Kenia und Sambia (Mehr...). Deshalb sind die meisten Publikationen auf Englisch und es gibt entsprechende Papiere in den Verzeichnissen Introduction, Results Germany, Results Kenya, Results Zambia, Synthesis Report, Tax Justice, Awareness Raising Germany und anderen Verzeichnissen der Projektwebsite. Nach Abschluss des Forschungsteils beginnt zunehmend die Kooperation im Bereich Advocacy.

Hinweis

Da meine alte Website zum Problemkomplex Illegalität immer noch frequentiert wird habe ich sie noch im Netz stehen lassen. Und: Allen, die von mir eine Hilfestellung bei der Kontaktierung von 'Illegalen' wünschen, empfehle ich unvermindert meinen Kontaktleitfaden. Ich bitte um Verständnis, wenn ich aktuell nicht mehr tun kann.